Hernienzentrum (zertifiziert)

Unter einer „Hernie“ versteht die Medizin einen Bruch von Eingeweiden oder Narben, also: Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch, aber auch Lücken im Bereich des Zwerchfells oder des Darmausgangs. Gerade weil die Rückfallquote bei Hernien allgemein relativ hoch ist, ist eine chirurgische Spezialisierung, aber auch die Einführung und Einhaltung besonders hoher Qualitätsstandards dringend angeraten. Nur so kann die gegebene Wahrscheinlichkeit eines wiederholten Bruches signifikant reduziert werden. Genau aus diesem Grund hat unsere Klinik für Viszeral- und Allgemeinchirurgie ein sog. Hernienzentrum etabliert, das den strengen Qualitätsvorgaben der Deutschen Herniengesellschaft entspricht. Eine entsprechende Zertifizierung liegt vor und wird regelmäßig überprüft („DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“).

Hernienchirurgie


Darmzentrum (zertifiziert)

Vor allem Krebserkrankungen und chronisch-entzündliche Erkrankungen des Darms benötigen eine besonders sorgfältige Therapie und perfekt aufeinander abgestimmte klinische Abläufe. Um unseren Patienten die bestmögliche Behandlung bieten zu können, werden die Qualitätsstandards unseres Darmzentrums regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Richtschnur hierfür sind sowohl neueste wissenschaftliche Erkenntnisse als auch nationale und internationale Leitlinien. Sie bilden die Grundlage für einen permanenten Weiterentwicklungsprozess, der den kompletten Behandlungspfad – von der ersten Untersuchung bis zur Entlassung des Patienten, von der medizinischen bis zur pflegerischen Versorgung, von der OP über Schmerztherapie bis zur Mobilisierung – einbezieht und ständig optimiert. Dieser hohe Qualitätsanspruch kommt unseren Patenten unmittelbar zugute. Die hohen Zufriedenheitswerte belegen die hervorragende Arbeit unseres Darmzentrums. Das Darmzentrum am AKH ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015.

DEKRA-Siegel


Kinder-Diabetologie

Das Kinderkrankenhaus St. Nikolaus ist Zentrum für pädiatrische Diabetologie. Als erste deutsche Kinderklinik sind wir seit 2008 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als Schulungs- und Behandlungseinrichtung der Stufe 2 anerkannt und mit dem Titel „Diabetologikum DDG“ ausgezeichnet worden. Damit haben wir gezeigt, dass wir die Kriterien des besonderen Diabetes spezifischen Qualitätsmanagements erfüllt haben und tagtäglich leben. Die Zertifizierung erfolgt inzwischen fortlaufend entsprechend dem Diabetes Qualitäts Modell (DQM).

Unser interdisziplinäres Diabetes-Team:

Leitender Arzt Dr. med. Ulrich Kreth
Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderendokrinologe und -diabetologe
Telefon (02162) 104-2413
Fax (02162) 104-2388
E-Mail kreth@akh-viersen.de

Diabetesberaterinnen Frau Beate Stappen, Frau Anke Schaumburg, Frau Carina Coenen und Frau Nadine Schneider,
Dipl.-Psychologin Frau Andrea Stapper,
Schwesternteam der Station P3, Stationsleitung Frau Elvira Verfürden, Frau Astrid Deuter, Frau Bea Schröder

Deutsche Diabetes Gesellschaft


Chest-Pain-Unit (CPU)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. hat die Chest-PainUnit (CPU), die zur Internistischen Zentralambulanz des AKH gehört, erstmals im Jahre 2009 zertifiziert. Damit gehörte das AKH zu den ersten 50 Kliniken in Deutschland die eine zertifizierte CPU haben und das entsprechende Qualitätssiegel führen dürfen. Die Zertifizierung setzt erhebliche Anforderungen an die medizinisch-technische Ausstattung, die innerklinischen Abläufe und die ärztliche Kompetenz. Für alle Erkrankungen die mit Brustschmerz einhergehen erstellte das AKH standardisierte Diagnose- und Behandlungsabläufe, um die schnellstmögliche Therapie sicherzustellen.

Chest-Pain-Unit (CPU)


Regionales Trauma-Zentrum

Unsere Klinik ist als »Regionales Traumazentrum« zertifiziert und erfüllt damit standardisierte Qualitätsansprüche zur Versorgung von Schwer-verletzten:

  •  24-stündige Besetzung der Notfallambulanz und des Schockraumes mit hochqualifizierten Ärzten und Pflegemitarbeitern
  • durchgehende Verfügbarkeit weiterer Fachärzte, z.B. Kinderärzte, Internisten, Anästhesisten oder  Radiologen
  • Beteiligung aller Mitarbeiter an speziellen Aus-, Fort- und Weiterbildungen

Regionales Trauma-Zentrum DGU


Alterstrauma-Zentrum

  •  Interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener  Fachabteilungen zur optimalen Betreuung  der alterstraumatologischen Patienten
  • Optimierung der Nach- und Folgebehandlung
  •  Verbesserung der Behandlungsergebnisse  durch  standardisierte Behandlungspfade

Alterstrauma-Zentrum DGU

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