Chronik des AKH

1836 

Sozial eingestellte, vermögende Bürger gründen ein Armenkrankenhaus. Durch Spenden und eine großzügige Stiftung von 5000 Talern durch Freiherr Friedrich von Diergardt wird der Neubau an der Lindenstraße ermöglicht.

1839

Am 19. November wird das Krankenhaus eingeweiht.

1840

Die Allgemeine Krankenanstalt zu Viersen öffnet für jedermann gegen Bezahlung ihre Pforten.

1903

Die schnell anwachsende Patientenzahl führt zur Planung des Hauses auf dem heutigen Hoserkirchweg. Am 15. Januar wird das Krankenhaus dort in Betrieb genommen.

1908

Dr. med. Elter wird der erste Chefarzt und Ärztliche Leiter des Hauses.

1968/69

Ende der 60er Jahre entwickelt sich das AKH zu einem Chefarztkrankenhaus mit breitgefächertem medizinischem Spektrum. Nahezu zeitgleich wandelt sich die Stiftung Allgemeines Krankenhaus Viersen zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

1972

Nach dem Zusammenschluss mit der Viersener Wohlfahrtsstiftung (1971) wird die Allgemeines Krankenhaus Viersen GmbH gegründet. Gesellschafter sind die Stadt Viersen, die Stiftung Allgemeines Krankenhaus Viersen und die Viersener Wohlfahrtsstiftung - Kinderkrankenhaus St. Nikolaus.

1986/87

Das St. Cornelius-Hospital in Dülken schließt sich mit dem AKH zusammen.

1990

In Dülken siedeln sich Chirurgie und Urologie an, die anderen Abteilungen (Frauenklinik, Medizinische Klinik, Pädiatrie und Rheumatologie) sind in Viersen untergebracht. Anästhesie und Radiologie sind in beiden Häusern tätig.

2003

Seit dem 01. Januar 2003 ist die Chirurgische Klinik in die Kliniken für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit dem Institut für diagnostische und interventionelle Endoskopie sowie die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Gelenkchirurgie aufgeteilt.

2006

Die Kinderklinik St. Nikolaus erhält einen Anbau und wird mit einer Mutter-Kind-Einheit ausgestattet.

2009

Zum 01. Januar übernimmt die AKH Viersen GmbH 49 Prozent des benachbarten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln. Die restlichen 51 Prozent hält die St. Franziskus-Stiftung Münster, die wiederum 25 Prozent der AKH Viersen GmbH übernimmt.