

Im Gegensatz zu Diabetes Typ 1 produziert die Bauchspeicheldrüse bei Diabetes Typ 2 zwar Insulin, dies jedoch entweder zu langsam und damit nicht ausreichend oder aber das Insulin wird nicht von den jeweiligen Körperzellen aufgenommen. Die oftmals genutzte Bezeichnung Altersdiabetes trifft dabei immer weniger zu: Denn immer mehr jüngere Menschen leiden an Diabetes Typ 2. Dies wird auf die veränderten Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten zurückgeführt. Symptome sind wie bei Typ 1 Müdigkeit, Durst, Leistungsschwäche, Heißhungerattacken oder hohe Schweißbildung. Der Krankheitsverlauf ist dabei schleichend und wird zunächst oftmals nicht bemerkt.
Eine Diagnose wird durch die Untersuchung des Urins und des Blutzuckers gestellt, in manchen Fällen auch durch einen Glukosetoleranztest, der oral vorgenommen wird.
Mehr als sechs Millionen Menschen sind zurzeit in Deutschland von der Stoffwechselkrankheit betroffen. Inzwischen gibt es entsprechende Medikamente auf dem Markt, die eine gute Behandlung von Diabetes-Patienten ermöglichen. Zu einer umfassenden Therapie gehört in der Regel aber auch die Analyse und gegebenfalls auch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.