

Das Bronchialkarzinom ist in Deutschland die am häufigsten zum Tode führende Krebserkrankung. Allein im Kreis Viersen muss jedes Jahr mit 300 Neuerkrankungen gerechnet werden. Da es leider keine Frühsymptome oder Vorsorgeuntersuchungen, wie z.B. Tumormarker oder spezielle Röntgenverfahren gibt, wird die Tumorerkrankung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt.
Um auch dann noch eine optimale Therapie zu ermöglichen, stehen am AKH modernste diagnostische Endoskopieverfahren wie Bronchoskopie mit TBNA und ab 2010 der Endobronchiale Ultraschall (EBUS) zur Verfügung, mit denen eine genaue Stadieneinteilung der Tumorerkrankung möglich ist. Danach kann der Arzt bewerten, welche Therapie – Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operation – am erfolgreichsten erscheint.
Am AKH selber werden in der pneumologischen Abteilung die erforderliche Chemotherapie sowie die bronchoskopische Therapie mit Laserverfahren und Stentimplantation angeboten. Sollten eine Operation oder eine Bestrahlung erforderlich sein, existieren enge Kooperationen mit Fachkliniken im näheren Umfeld, so dass alle Patienten umfassend mit höchster Qualität betreut werden können.