Diabetes mellitus

Insulin-Ampullen
Zuckerkranke müssen ihrem Körper das Hormon Insulin zuführen, da zum Beispiel die eigene Bauchspeichekdrüse zu wenig Insulin produziert.

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die den Zuckerhaushalt des menschlichen Organismus betrifft. Man unterscheidet in der Medizin zwischen Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2 und der so genannten Schwangerschaftsdiabetes.

Patienten mit Diabetes Typ 1 können in ihrer Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin produzieren. Die Erkrankung wird bei den Patienten bereits in jungen Jahren festgestellt. Bei Diabetes Typ 2 produzieren die Zuckerkranken zwar Insulin, dies jedoch entweder zu langsam und damit nicht ausreichend oder aber das Insulin wird nicht von den jeweiligen Körperzellen aufgenommen. Die oftmals genutzte Bezeichnung Altersdiabetes trifft dabei immer weniger zu: Denn immer mehr jüngere Menschen leiden an Diabetes Typ 2. Dies wird auf die veränderten Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten zurückgeführt. Symptome sind wie bei Typ 1 Müdigkeit, Durst, Leistungsschwäche, Heißhungerattacken oder hohe Schweißbildung. Der Krankheitsverlauf ist dabei schleichend und wird zunächst oftmals nicht bemerkt.

 

Die Patienten werden im AKH von einem interdisziplinären Team der verschiedenen Fachrichtungen behandelt. Neben der ausführlichen Beratung und Schulung gibt es auch eine Diabetische Fußambulanz.

Mehr als sechs Millionen Menschen sind zurzeit in Deutschland von der Stoffwechselkrankheit betroffen. Inzwischen gibt es entsprechende Medikamente auf dem Markt, die einen hohen Komfort für den Patienten darstellen. Zu jeder Behandlung gehört auch die Einbeziehung der Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten des Patienten.