

Unter COPD (chronic obstructive pulmonary disease) versteht man chronische Lungenkrankheiten wie Bronchitis und Lungenemphysem, die mit einer dauerhaften Einengung der Atemwege einhergehen und Symptome wie Husten, Auswurf und Luftnot verursachen. Rund 15 Prozent der Bevölkerung, nach manchen Schätzungen sogar bis 25 Prozent der Menschen in Deutschland, leiden an einer solchen Erkrankung.
Die Pneumologische Abteilung des AKH bietet die Diagnoseverfahren Spirometrie und Bodyplethysmographie (Lungenfunktionsmessung) sowie Blutgasuntersuchungen an, die sowohl unter Ruhe- als auch unter Belastungsbedingungen durchgeführt werden können. Therapeutisch stehen neben medikamentöser und inhalativer Behandlung zur Bronchialerweiterung auch intensive atemphysiotherapeutische und krankengymnastische Maßnahmen zur Verfügung. Bei starker Verschleimung kann eine Bronchoskopie zur Sekretabsaugung und bakteriologischen Sekretgewinnung durchgeführt werden.
Wenn sich das Krankheitsbild eines Patienten erheblich verschlechtert, stehen auf der Intensivstation fünf Beatmungsplätze zur Verfügung. Zusätzlich verfügt die Abteilung über die Möglichkeit der nicht invasiven Beatmung (NIV) bei ventilatorischer Insuffizienz.