09.04.2018
Was tun bei Luftnot und Atembeschwerden?


AKH Viersen: Telefonaktion zu Kurzatmigkeit


Kurzatmigkeit beim Treppensteigen oder dem Spazierengehen muss nicht unbedingt etwas mit mangelnder Fitness zu tun haben. Hinter diesem eher harmlos erscheinenden Symptom können ernsthafte Lungenerkrankungen stecken. Bei der Telefonaktion des Allgemeinen Krankenhauses Viersen „Luftnot – wenn das Atmen schwerfällt“ am Donnerstag, 19. April, 16 bis 18 Uhr, informieren Dr. Karsten Woelke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Pneumologie des AKH Viersen, und Dr. Johannes Steiff, Sektionsleiter der Hämatologie und Onkologie der Klinik für Innere Medizin und Pneumologie, über alle Fragen rund um die Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten bei verschiedenen Lungenerkrankungen.

 

Kurzatmigkeit und kurzeitige Luftnot werden von vielen Menschen oftmals als Alterserscheinung angesehen und ignoriert. Viele gehen deshalb bei Beschwerden erst spät zum Arzt. Für Dr. Karsten Woelke ein Fehler. Denn Lungenkrankheiten nehmen zu und können lebensbedrohlich werden. Dabei ist nicht nur die Rede von Krebserkrankungen. Unter den zehn Krankheiten mit der höchsten Sterblichkeitsrate weltweit betreffen vier die Lunge. Dazu gehören auch die Lungenentzündung oder weniger bekannte Erkrankungen wie COPD (chronic obstructive pulmonary disease), eine chronische Entzündung der Atemwege. Bis zu fünf Millionen Menschen leiden laut der Deutschen Atemwegsliga in Deutschland daran.

Anrufen können Interessierte unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 58 90 206.