20.02.2018
Patient spendet Mutmacher-Gedicht für AKH-Krebsstation: Menschlichkeit im Krankenhaus



Ein Mutmacher-Gedicht hängt ab sofort in der Onkologie des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Viersen. Geschrieben hat es Klaus Martin, der vor 17 Jahren an Krebs erkrankte. Am Abend vor seiner Krebsoperation gingen ihm viele Gedanken durch den Kopf. Und so setze er sich hin und verfasste ein Gedicht mit dem Titel „Zuversicht“. Der Tenor: Denke und hoffe, alles wird gut.

 

Diesen Optimismus möchte er gerne an andere Krebspatienten weitergeben. Im Rahmen des 1. Viersener Onkologietages, den das AKH Viersen im Januar veranstaltete, trug er sein Gedicht das erste Mal öffentlich vor. Die Reaktionen waren überwältigend. Das brachte Besucherin und Krankenschwester Helga Brozy auf die Idee, das Gedicht allen Patienten des AKH zugänglich zu machen. Und so wurde das Werk gerahmt und jetzt an Dr. Johannes Steiff, Sektionsleiter Onkologie am AKH Viersen, und Geschäftsführer Kim-Holger Kreft, übergeben. Dr. Johannes Steiff war maßgeblich für die Organisation und den Erfolg des 1. Onkologietages verantwortlich. 

 

„Ich wünsche mir, dass mein Gedicht vielen Patienten und ihren Angehörigen Mut macht“, sagt Klaus Martin. „Die Diagnose Krebs ist erschreckend, aber sie bedeutet nicht automatisch das Ende.“