05.01.2018
AKH Viersen veranstaltet 1. Viersener Krebstag


Informationen rund um das Thema Krebs am 13. Januar:


Die Diagnose Krebs ändert für Betroffene und deren Angehörige von einem Tag auf den anderen Tag alles im Leben und führt zu großer Angst und Verunsicherung. Hilfe kommt jetzt vom Allgemeine Krankenhaus (AKH) Viersen: Beim 1. Viersener Onkologietag am Samstag, 13. Januar 2018, von 10 bis 17 Uhr, informieren Ärzte der Klinik über verschiedene Krebsformen und darüber was diese für Erkrankte bedeuten und wie sinnvoll therapiert werden kann. Der Eintritt für die Veranstaltung im Ernst-Klusen-Saal der Festhalle Viersen, Hermann-Hülser-Platz, ist frei.

 

„Inzwischen gibt es eine große Therapievielfalt bei Krebserkrankungen“, sagt Dr. Johannes Steiff, Onkologe und leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Pneumologie im AKH Viersen sowie Mitorganisator des Onkologietages. „Für Betroffene ist diese Vielfalt oft unüberschaubar oder sogar verwirrend.“ Der Onkologietag soll genau hier mit gezielten und fachübergreifenden Informationen aufklären. „Unser Ansatz ist breit“, ergänzt Dr. Karsten Woelke, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Pneumologie im AKH. „Wir informieren von der Prävention über die Diagnostik bis hin zu Therapie und Nachsorge.“

 

Insgesamt acht Impulsvorträge von jeweils rund 45 Minuten Länge haben die Mediziner des AKH Viersen vorbereitet. Dabei geht es um Krebsformen bei Frauen und Männern, frühe Symptome einer Krebserkrankung und Diagnostik. Ebenfalls behandelt werden die Fragen, was endoskopisch, also durch minimal-invasive Methoden, behandelt werden kann, und was bei Darmkrebs eine gute Nachsorge ist. Zudem erhalten Besucher Informationen über Krebs im Bauchraum und operative Behandlungsmethoden, Radiologie in der Onkologie, Krebs der Lunge sowie Leukämie und Lymphome. Jeder Impulsvortrag wird von einem zweiten Mediziner moderiert und begleitet, so dass zu geeigneter Zeit Besucher Fragen stellen können. „Wir wollen durch Information Ängste abbauen“, so Dr. Karsten Woelke. „Dazu gehört auch das direkte Gespräch mit den Besuchern.“